alternativlos Eurorettung

Euro-Rettung Alternativlos? Von wegen!

by Miss Marple on 6. Juli 2011 · 0 comments

Das Unwort des Jahres „alternativlos“ wird wieder und wieder bemüht, ganz besonders penetrant bei den Versuchen die permanenten Euro „Rettungs“-aktionen zu rechtfertigen. Zur Zeit wird es nun für die Verhandlungen über die Euro-Rettungsschirme in Karlsruhe strapaziert. Man könnte sagen geradezu inflationär, passend zu der zukünftigen Wertentwicklung unserer Währung. Von allen Seiten wird suggeriert, es gäbe nur eine Lösung für die bis über beide Ohren in Schulden steckenden Euro-Staaten. Und dies sind mehr Kredite, noch mehr neue Schulden. Die einzige vernünftige Lösung liegt also darin, die exorbitanten Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen. Nicht nur die Griechen müssen dafür ausgequetscht und in Armut gestürzt werden und ihr restliches Staatsvermögen, das Tafelsilber billig verscherbelt werden, auch die Geberländer müssen sich in Zukunft auf neue Kürzungen gefasst machen. Selbstverständlich gibt es hierzulande genauso wenig Überschüsse, die man sparen könnte, aber Deutschland kann ja noch etwas mehr Schulden aufnehmen. Das dieses zusätzliche Geld und die Konkursverschleppung der EZB durch Ankäufe von wertlosen Staatsanleihen zu weiterer Inflation führen wird, sollte jedem klar sein. Daher wahrscheinlich auch der Versuch die Menschen wie in Trance beim Hypnotiseur, durch ständige Wiederholung beizubringen: Es gibt keine andere Möglichkeit. Es ist alternativlos. Wie bei er Schlange Kaa aus dem Dschungelbuch wird man von allen Seiten hypnotisiert und bestrahlt, im Fernsehen, in den Zeitungen, in den Nachrichten: „Es ist alternativlos. Nur so können wir Europa retten.“


Dabei zerstört genau dieses Vorgehen die Integration Europas und die Souveränität der einzelnen Länder. Am liebsten sollten alle Länder ihre Haushaltshoheit an die EU abtreten, an ein europäisches Finanzministerium. Genau dies scheint beabsichtigt, die Protest sind bereits einkalkuliert, die Polizei vorbereitet. Aus ist es mit dem „Europa der Vaterländer“, das steht den Interessen der Großbanken im Wege, die selbstverständlich hauptsächlich von den Rettungsmilliarden profitieren. Die angebliche Beteiligung des Privatsektors ist eine Alibi-Pille und fällt quasi ganz aus. Wenn man alle Profite dort privat aneignet, mit den Spareinlagen der Bevölkerung spekuliert und die Verluste dann auf die Gemeinschaft abwälzt, kann man auch kaum noch von einem kapitalistischen System sprechen. Die Regierungsparteien samt FDP entpuppen sich als reinste sozialistische Parteien. Alles mit der Begründung es sei alternativlos. Too big to fail. Wenn man die Kontrolle über die wichtigste Aufgabe im Staat, dem Geld, privaten Institutionen überträgt, muss man sich nicht wundern, wenn diese Interessen mit den Parlamentariern kooperieren. Leute wie Moussolini haben diesen Korporatismus das als Faschismus bezeichnet. Handelt es sich hierbei eventuell um Euro-Nazis? Für einen europäischen Bundesstaat samt „Länderfinanzausgleich“.

Europa hat auch früher mit mehreren Währungen funktioniert und gleichstarke Wirtschaften können in eine Währungsgemeinschaft treten. Das jetzige Währungsgefängnis sprengt Europa und beerdigt die Demokratie. Niemand hat eine europäische Institution demokratisch legitimiert über die Verwendung der Gelder aller Länder zu bestimmen, und niemand hat die Parlamentarier legitimiert ihre Pflichten und Aufgaben weiter zu deligieren. Fragt sich ob das Verfassungsgericht, besetzt aus Richtern jeweils von den Parteien vorgeschlagen, unabhängig genug ist klare Grenzen zu setzten. Alle weiteren Milliarden verschlimmern die Situation, sind Konkursverschleppung und vor allem nicht alternativlos. Alle anderen Möglichkeiten werden bewusst tabuisiert und öffentlich so gut wie gar nicht diskutiert. Dabei sind die Vorschläge längst auf dem Tisch. Es gibt einen Plan B, wie dieses (englische) Video verdeutlicht:

Die Probleme sind überall in Europa die gleichen, die Schuldenberge sind zu stark gewachsen und lassen sich in diesem Stadium nicht mehr einholen. Das System ist in seiner Endphase angelangt und kann nur noch durch eine gigantische Krise am laufen gehalten werden, die viele Vermögen und Existenzgrundlagen vernichtet und den Lebensstandard drastisch verschlechtert. Natürlich wird uns eingeredet, wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, wie auch die Griechen Schuld sind, an dem Chaos das die Bankster und Politiker verzapft haben. Auch die USA stehen vor diesem Problem, dort ist es sogar noch schlimmer. Nur durch massives Fluten der Welt mit billigen Dollars auf Kosten der Allgemeinheit (weltweit) läuft es noch weiter. Das bedeutet massive Inflation und, wer weiß, in nächster Zeit vielleicht noch weitere große Kriege.

Wie Lenin schon sagte: „Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten.“

-> Geldkraken-Sklave
-> Nord-Euro


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