Ron Paul und Medien

Ron Paul und die Medien

by Miss Marple on 19. August 2011 · 0 comments

Ein Paradebeispiel wie die Medien die öffentliche Meinung manipulierten, zeigt erneut der Umgang mit dem Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur und ehemaligem Präsidentschaftskandidaten (2008) Ron Paul. Er ist den etablierten Politikern, Medien und Lobbyisten schon immer ein Dorn im Auge und darf nicht zu bekannt und erfolgreich werden. Daher wird er konsequent aus der Berichterstattung ausgeschlossen und erhält keine Aufmerksamkeit, egal wie stark er bei den internen Vorwahlen abschneidet.


Ron Paul erreichte bei den sogenannten Straw Polls in Iowa, einer nicht ganz unbedeutenden, richtungsweisenden Vorwahl, den 2. Platz mit nur 152 Stimmen Unterschied zur Erstplatzierten Michel Bachmann. Beide erhielten dabei knapp 5.000 Stimmen. Erwähnt wird er deswegen von den Medien jedoch in keinster Weise. Eher spricht man noch über Kandidaten, wie Pawlenty, die so wenige Stimmen bekommen haben, dass sie sogar deshalb aus dem Rennen um die Präsidentschaft komplett ausgestiegen sind. Oder über Perry und Romney, die bei der Wahl gar nicht dabei waren.

Hier sind die Ergebnisse der ersten Plätze der Wahl:

1. Michele Bachmann:   4.823 Stimmen (28.6%)
2. Ron Paul:                    4.671 Stimmen (27.7%)
3. Tim Pawlenty:             2.293 Stimmen (13.6%)
4. Rick Santorum:           1.657 Stimmen ( 9.8%)
5. Herman Cain:              1.456 Stimmen ( 8.6%)

Rick Perry der Governeur von Texas hat bei der Wahl nicht teilgenommen, seine Kandidatur jedoch am selben Wochenende verkündet. Er ist sogleich als Favorit von den Medien aufgenommen worden (er ist halt sehr fotogen).

An diesem Beispiel sieht man gut, wie die Medien arbeiten und gezielt ihre Propaganda verbreiten, die ihnen und ihren Geldgebern nutzt. Diese Presstituierten funktionieren hier genauso wie über dem Atlantik (besonders auch bei Kriegen). Das zeigt auch ein Artikel der ZEIT über die Vorwahl, der erklärt man müsse den (demokratischen) Willen der Wähler in Bezug auf Ron Paul nicht beachten. Dies liegt vielleicht auch daran, dass der ehemalige stellvertretende Chefredakteur Matthias Naß häufiger Gast bei den Bilderberg-Treffen ist.

Die reinste Gehirnwäsche wie der folgende Videoausschnitt belegt:

The Daily Show – Indecision 2012 – Corn Polled Edition – Ron Paul & the Top Tier
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